Page 60 - Gewindetriebe
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MONTAGE UND WARTUNG
Trapezgewindetriebe TGT
Einbau
Trapezgewindetriebe sind beim Einbau sorgfältig auszurichten – sollten die entspre-
chenden Messvorrichtungen fehlen, wird der Gewindetrieb vor dem Anbau des
Antriebes einmal von Hand über die gesamte Länge durchgedreht. Ungleichmäßiger
Kraftbedarf und/oder Laufspuren auf dem Spindelaußendurchmesser lassen hierbei
auf Fluchtungsfehler zwischen Spindelachse und Führung schließen.
In diesem Fall sind zunächst die betreffenden Befestigungsschrauben zu lockern und
der Gewindetrieb ist nochmals von Hand durchzudrehen. Bei nunmehr gleichmäßi-
gem Kraftbedarf sind die entsprechenden Elemente auszurichten, andernfalls ist der
Fluchtungsfehler durch lockern weiterer Befestigungsschrauben zu ermitteln.
Abdeckung
Trapezgewindetriebe sind naturgemäß weniger empfindlich gegen Verunreinigungen
als Kugelgewindetriebe, vor allem bei niedrigen Drehzahlen (z.B. Handbetrieb).
Bewegungsantriebe, insbesondere mit Kunststoffmuttern, erfordern jedoch ebenfalls
Schutzmaßnahmen ähnlich wie Kugelgewindetriebe.
Schmierung
Ölschmierung
Wird bei Trapezgewindetrieben nur in Sonderfällen angewandt.
Fettschmierung
Dies ist die gängige Schmierung bei Trapezgewindetrieben. Die Schmierintervalle rich-
ten sich nach den Betriebsbedingungen; ein Reinigen der Spindel vor der Befettung ist
empfehlenswert, insbesondere beim Einsatz von Hochleistungsschmieranlagen.
Fettsorten: Wälzlagerfette ohne Festschmierstoff-Anteil.
Betriebstemperatur
Hängt von der Art der verwendeten Mutter, den Schmierbedingungen und den
gestellten Anforderungen ab. Bei Temperaturen über 100°C (bei Kunststoffmuttern
über 70°C) bitten wir um Rücksprache.
Verschleiß
Kann von Hand geprüft werden; beträgt das Axialspiel beim eingängigen Gewinde-
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trieb mehr als / 4 der Steigung, so ist die Mutter auszutauschen.
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