Page 18 - Thomson Electrak® LL Linearaktuator
P. 18
KERNPUNKTE EINER ERFOLGREICHEN
AKTUATORSTEUERUNG
Um den Aktuator erfolgreich zu betreiben und zu steuern, müssen einige Punkte beachtet
werden. Unterstützung erhalten Sie von unserem Kundensupport.
Sicherungsschutz Bremswiderstandsausgang verwendet werden. Bei einer
Verwenden Sie zum Schutz des Aktuators und der Ver- 24-Volt-Versorgungsspannung sollte der Widerstand 2,3–
drahtung eine träge Sicherung an der Eingangsspannungs- 3,3 Ohm betragen, bei einer 48-Volt- Versorgungsspannung
verdrahtung. Dimensionieren Sie sie gemäß den örtlichen 4,7–6,8 Ohm. Verwenden Sie einen Leistungswiderstand
Vorschriften und der Stromaufnahme für die betreffende für mindestens 100 W. Bedenken Sie, dass die regenerierte
Anwendung. Energie dort Wärme erzeugt, wo sie abgegeben wird – sei
es im Netzteil, im Widerstand oder an anderer Stelle – wo
Spannungsabfall sie abgeleitet werden muss.
Lange Zuleitungen erfordern ggf. einen größeren Quer- Einschaltdauer
schnitt, damit die Versorgungsspannung nicht unter die
®
Grenze des Aktuators abfällt. Berechnungen des erforder- Während die Einschaltdauer des Electrak LL selbst von der
lichen Querschnitts sollten örtliche Vorschriften, Anwen- Last und der Umgebungstemperatur abhängt (siehe Grafik
dungsbesonderheiten und die zulässige Versorgungsspan- Seite 13), müssen Sie die Einschaltdauer und die Tempera-
nung berücksichtigen. turen auch bei der Dimensionierung von Spannungsversor-
gung und anderen Komponenten berücksichtigen. Sehr häu-
Geschwindigkeitssteuerung mittels figes Stoppen und Anfahren belasten das System aufgrund
Pulsweitenmodulation (PWM) oder des Einschaltstroms und/oder der Regenerationsenergie
Spannungsanpassung stärker als ein gleichmäßiger Betrieb während desselben
Zeitraums.
Die Aktuator-Geschwindigkeit darf nicht mittels PWM-Steu-
erung der Versorgungsspannung beeinflusst werden: mög- Steuerungsoptionen
liche Beschädigung des Aktuators. Ein Verstellen der Ein-
gangsspannung ändert nicht die Geschwindigkeit, sondern Für jede Steuerungsoption gelten Möglichkeiten und
stoppt den Aktuator außerhalb der Spannungsgrenzen. Die Beschränkungen, die man kennen sollte. Nachstehend eine
Aktuator-Geschwindigkeit kann nur bei CAN-Bus-Modellen Liste der Hauptunterschiede zwischen den Optionen. Wei-
über die entsprechenden Steuerbefehle beeinflusst werden. tere Einzelheiten und die Verdrahtung finden Sie auf den
folgenden Seiten und/oder in der Bedienungsanleitung.
Einschaltstrom
Das System muss den Einschaltstrom unterstützen, der
beim Start des Aktuatormotors auftritt und bis zu 150 Milli- Verfügbare Steuerungsoptionen
sekunden lang den doppelten maximalen Dauerstrom für
®
die jeweilige Höchstlast betragen kann. LEX Electrak -Überwachungspaket + Niederstrom-Motor-
schaltung + Eingänge für externe Endlagenschalter
®
Regenerationsenergie durch Schiebelast LXX Electrak -Überwachungspaket + Niederstrom-Motor-
schaltung
Wenn eine Schiebelast auf den Motor wirkt, fungiert er als LXP Electrak -Überwachungspaket + Niederstrom-Mo-
®
Generator und liefert Energie durch das System zurück. torschaltung + Endlagen-Ausgangssignal + Absolute
Daher muss die verwendete Spannungsversorgung die vom Positionsrückführung
Motor erzeugte Energie aufnehmen können. Kann die Span- CNO SAE J1939 CAN-Bus + Geschwindigkeitssteuerung
nungsversorgung dies nicht leisten, muss der vorhandene
COO CANopen + Geschwindigkeitssteuerung
®
18 Electrak LL Aktuator
®

