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INDUKTIONSHÄRTEN (HF)
Härteverlauf nach DIN EN ISO 2639
Härteverlauf nach DIN EN ISO 2639
700
650
DS 450 = 2,06 mm
DS 450 = 2,08 mm
600
550
500
450
400
350
300
Mikrohärte HV10 250
200
0 0,2 0,4 0,6 0,8 1 1,2 1,4 1,6 1,8 2 2,2 2,4 2,6 2,8 3
B5 - DS - X Position, Härte
Abstand [mm]
B5 - DS 2 - X Position, Härte
Hinweise für die thermische Behandlung von ETG Stählen
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Die hohe Festigkeit der ETG Stähle liegt im Bereich vergüteter Stähle; daher ist in den
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meisten Fällen eine zusätzliche Wärmebehandlung nicht notwendig. Falls eine erhöhte
Verschleissfestigkeit bzw. Dauerfestigkeit verlangt wird, können eine Reihe von Ober-
flächenhärteverfahren zur Anwendung kommen. Die hohe Grundfestigkeit gewährleistet
ein gutes Stützgefüge und stellt somit die ideale Voraussetzung für folgende thermische
Behandlungsverfahren dar:
» Induktionshärten (Hochfrequenz)
» Nitrocarburieren
» Salzbad-Nitrocarburieren
» Gas-Nitrocarburieren
» Plasma-Nitrocarburieren
lnduktionshärten (HF)
» Behandlungstemperatur: 930 – 980 °C
» Abschreckmittel: Polymer
» Erreichbare Härte: 50 – 55 HRC
Die Einhärtetiefe sollte möglichst klein gehalten werden, normalerweise nicht über 1 mm.
Bei komplizierteren Teilen ist ein vorheriges Entspannen bei 550 – 580 °C zu empfehlen.
Bei Verwendung von Wasser als Abschreckmittel sind höhere Härtewerte erreichbar,
wobei die Gefahr von Härterissen beachtet werden muss.

