Page 162 - Linearaktuatoren
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GLOSSAR
Leiterquerschnitt-Auswahltabelle [mm (AWG)
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Synchronbetrieb
Stromauf- Kabellänge Aktuator-Eingangs- Die Motordrehzahl kann nicht ausreichend präzise geregelt werden,
nahme [m] spannung [VDC]
[A] um sicherzustellen, dass die Aktuatoren synchronisiert bleiben� In
12 24 36 diesem Fall droht ein Blockieren der Bewegung� Nicht-angetriebene
0–3 2,5 (14) 1,5 (16) 1,5 (16) Aktuatoren könnten mechanisch gekoppelt und damit synchronisiert
0–10 3–6 2,5 (14) 1,5 (16) 1,5 (16) werden� Aktuatoren, die mit einen Encoder ausgestattet sind, kön-
nen zudem mit für den Synchronbetrieb vorgesehenen Steuerungen
6–10 1,5 (16) 2,5 (14) 1,5 (16)
synchronisiert werden, sofern keine „Bordelektronik“ vorhanden ist,
0–3 2,5 (14) 2,5 (14) 1,5 (16)
die eine PWM-Ansteuerung verhindert� Electrak HD-Modelle mit
10–15 3–6 2,5 (14) 2,5 (14) 1,5 (16) SYN-Option haben eine eingebaute Steuerung zur Synchronisierung
6–10 2,5 (14) - - von zwei oder mehr Electrak HD SYN-Einheiten des selben Typs�
0–3 2,5 (14) - -
Trapezgewindetrieb
15–20 3–6 6 (12) - -
Gewindetrieb mit ähnlichen Eigenschaften wie ein ACME-Gewin-
6–10 2,5 (14) - -
detrieb Dieser Spindeltyp wird im LM80 verwendet� Siehe auch
0–3 6 (12) - -
„ACME-Gewindetrieb“ und „Gewindetrieb“�
20–28 3–6 10 (8) - -
6–10 6 (12) - - Überlast-Rutschkupplung
0–3 6 (12) - - Die Aktuatoren-Serien Electrak 050, GX und PPA sind durch eine last-
28–35 3–6 10 (8) - - begrenzende, mechanische Rutschkupplung geschützt, die ein Blockie-
ren des Motors an den Hub-Enden verhindert� Sie rutscht zudem durch,
6–10 10 - -
wenn die werksseitig eingestellte Lastbegrenzung überschritten wird�
Die Ausführung als federvorgespannte Kugel-Rast-Kupplung gewähr-
Spindel leistet einen konstanten Rutschpunkt und eine lange Lebensdauer�
In Aktuatoren kommen je nach Konfiguration und Lastanforderungen
vier verschiedene Gewindetriebtypen zum Einsatz� Kugelgewindetriebe Verdrehschutz
haben einen hohen Wirkungsgrad und für hohe Lasten sowie Geschwin- Eine an einigen Aktuatoren verfügbare Vorrichtung, die das Haltemo-
digkeiten genutzt� ACME-, Trapez- und Schneckengewindetriebe sind ment innerhalb des Aktuators aufnimmt� Bei Aktuatoren mit diesem
selbsthemmend und können nicht zurücklaufen� ACME- und Trapez- Leistungsmerkmal kann sich die Kolbenstange nicht verdrehen, wenn
gewindetriebe sind besonders vibrations- und stoßfest, sodass sie in die Enden nicht fixiert sind�
Anwendungen mit diesen Eigenschaften genutzt werden�
Wartung und Instandhaltung
Statische Tragzahl Aktuatoren sind grundsätzlich wartungsfrei� Für den Electrak GX sind
Die statische Nenntragzahl gibt die Höhe der Last an, die der Aktua- Reparatursätze bei Ihrem lokalen Händler oder OEM erhältlich�
tor bei abgeschalteter Stromzufuhr hält Die statische Nenntragzahl ist
üblicherweise doppelt so hoch wie die dynamische Nenntragzahl� (siehe Zug- und Druckbelastung
auch „Nenntragzahl“)� Sofern nicht anders angegeben, bezieht sich die Eine Zuglast will den Aktuator auseinanderziehen, während eine
statische Nenntragzahl auf den Aktuator mit vollständig eingefahrener Schublast ihn zusammendrückt (Abb� d)� Die meisten Aktuatoren
Kolbenstange� Die statische Nenntragzahl nimmt ab, je weiter die Kol- halten derselben Zug- und Druckbelastung stand (siehe auch „Nenn-
benstange ausfährt� tragzahl“)� Bei bidirektionalen Lasten muss ggf� das Endenspiel der
Aktuator-Kolbenstange berücksichtigt werden, wenn es um Positio-
Steuerungen nierungsfunktionen geht�
Steuerungen können extern ausgeführt sein und versorgen den Aktuator Zuglast Schublast
mit der korrekten Spannung� Die Bedienung erfolgt über Folientasten
oder Handbediengeräte� Einige Modelle sind mit Positionsanzeigen aus-
gestattet� Last
Last
Abb� d
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