Page 59 - Aluminium Schienenführungen
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Technische Informationen zu Linearsystemen
Zur Einstellung wird die Verschraubung der Kassettenplatte 1.3 Berechnung Linearsysteme
auf der Einstellseite leicht gelöst. Danach wird der in der Kas-
settenlängsseite integrierte Gewindestift neu eingestellt. Das
F v
Drehen des Gewindestifts erzeugt eine Verschiebung des
Rollenschuhs und damit eine Erhöhung bzw. Reduktion der
Vorspannung.
Die Einstellwerte der einzelnen Typen können der Tabelle F h
1.4.6 Schiebewiderstände entnommen werden. Genauere
Hinweise zur Montage und Einstellung der Führung sind in
der Montage anleitung zu den Aluminium-Rollenführungen
aufgeführt. 1.3.1 Begriffe, Dimensionen
C = dynamische Tragzahl (N)
1.2 Auslegung der Führungen C0 = statische Tragzahl (N)
Folgende Parameter werden für eine korrekte Auslegung Da = Durchmesser Laufrolle (mm)
der Führung benötigt: F = dynamische äquivalente Belastung (N)
• Auswahl der Anordnung Fa = außermittige Belastung (N)
• alle angreifenden bzw. entstehenden Kräfte/Momente F0 = statische äquivalente Belastung (N)
(dynamisch/statisch), (siehe Abbildung 4) F , F , F = Einzelbelastungen (N)
1 2 n
• Belastungsart (ruhend, schwellend, wechselnd) F , F = horizontale Kraft/vertikale Kraft (N)
h v
• Umgebungseinflüsse (z. B. Temperatur, Feuchtigkeit) oder L = Lebensdauer (km)
besondere Betriebsverhältnisse (z. B. Reinraum, Vakuum) M = zul. stat. Momententragzahl (Nm)
0cx, 0cy, 0cz
• Verfahrgeschwindigkeit und Beschleunigung M = zul. stat. bzw. dyn. Torsionsmoment (Nm)
cx, cy, cz
• Hublänge q , q = Zeitanteil für F1, F2 (%)
1 2
• Ziel-Lebensdauer in km S = Sicherheit
Alle auftretenden Kräfte und Momente müssen innerhalb der 1.3.2 Statische Berechnung
zulässigen Grenzen liegen. Eine statische Berechnung ist ausreichend bei ruhender Last
oder minimaler Linearbewegung bis v ≤ 0,1 m/s. Eine ausrei-
chend tragfähige Linearführung wurde dann gewählt, wenn
die empfohlene statische Sicherheit S erreicht wird.
C
Statische Sicherheit S = 0
F 0
Die äquivalente Belastung setzt sich aus der Addition der ein-
zelnen äußeren Belastungen Fv und Fh zusammen.
Abb. 4 Anordnung der Kräfte und Momente Stat. äquivalente Belastung F = F + F h
0
v
Unter einer außermittigen Belastung Fa mit einem Torsions-
moment M0 ergibt sich folgender Zusammenhang:
M M
F = F + C · x + C · yz
0
0
0
M 0 M
0cx 0cy,0cz
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